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Sicherlich sehr interessant für nicht wenige Leser, kurze
Erläuterung der Elektronikindustrie in diesem Land
und deren Vorteile für diese High - Tech Technologie
in dem so genannten Niedriglohnland ” South Africa.“
Weltweit verbindet man Südafrika mit Urlaub, wilden Tieren
und Wüste, kaum einer vermutet dort eine moderne höchst
aktive Industrie.
Die Historie der Elektronikindustrie im südlichsten Zipfel
von Afrika und Entwicklung ist sicherlich überraschend
und sehr interessant.
Der Beginn dieses Industriezweiges führt zurück auf
die mittleren 70iger Jahre, als Sanktionen gegen das Apartheidsystem
beschlossen wurden .In den Jahren davor war typische Kolonialmentalität üblich.
Es wurde alles importiert, auch Hochtechnologieprodukte, keinerlei
Entwicklung wurde für nötig erachtet.
Mit dem Greifen der Sanktionen wurde das System gezwungen Forschung
und Entwicklung, speziell für Waffensysteme, zu forcieren.
Innerhalb kürzester Zeit stieg die Anzahl der Elektronik
Ingenieure drastisch, die Universitäten waren hochqualifiziert.
Unter dem Slogan “können wir auch - sogar besser” entfaltete
sich eine Top Industrie mit kreativen Köpfen und hochmotivierten
Experten.
Modernste Kampfmittel, die im globalen
Wettbewerb bestanden und bestehen, wurden produziert, z. B. das Artillerie System “G5” und
der Angriffshubschrauber “Rooivalk” mit allen modernsten
elektronischen Flug- Navigations- und Waffensystemen. Es etablierte
sich eine erfolgreiche Waffen- und Verteidigungsindustrie, die
nunmehr international konkurrieren muss. Zur damaligen Zeit waren
die Waffensysteme derart überlegen, dass die Entwicklungsländer
in den späten 80iger Jahren auch hier Sanktionen durchsetzen
konnten.
Um an den Erfolg anzuknüpfen startete man die Entwicklung
der Nuklearwaffen.
Glücklicherweise wurde unter Druck und Überwachung
der Vereinten Nationen das Nuklear Programm gestoppt und beendet,
es ist wohl das einzige Beispiel wie unter den Vereinten Nationen
ein Nuklearprogramm gestoppt und aufgegeben wurde.
Mit dem Ende der Apartheid und Beginn
der Demokratie durch die Wahl von Mandela 1994 wurde bekanntlich
das Embargo aufgehoben und damit auch die Notwendigkeit der eigenen Verteidigungswaffenindustrie mit
Eigenbeschaffung.
Es ergaben sich daraus zwei markante
Entwicklungen, Erstens wurden erfolgreiche Verteidigungsfirmen
von Waffenmultis und somit Rivalen übernommen. Zweitens gründeten die erfahrenen
Ingenieure eigene unmilitärische Firmen.
Innerhalb kurzer Zeit, von ca. 5 Jahren, überrundeten diese
Firmen incl. Handelsgesellschaften die stagnierende Verteidigungsindustrie.
Ohne Protektion und Hilfe von Staatsseite haben sich diese Elektronik-Firmen
international durchgesetzt und sind absolute konkurrenzfähig,
Die südafrikanischen High - Tech Industriefirmen umfassen
Software, Elektronikprodukte von Zulieferern einzelner Komponente
bis zu kompletten Geraten mit entsprechender F u. E - Leistung.
Die Produkte bewegen sich zwischen spezifischen
Marktnischen, basierend auf erfinderischer und kreativer Arbeit
oder aber auch Umsetzung von Fertigungstechnologien großer Firmen. Niedrige
Kosten sind der Erfolgsgarant, dass die dadurch erzielten
Preise auf dem Weltmarkt, spezielle im asiatischen Raum, konkurrenzfähig
sind. Es ergibt sich daher für die Elektronikindustrie die
Notwendigkeit global konkurrenzfähig zu sein, da der lokale
Markt zu klein ist, um Wachstum und Rentabilität zu erreichen.
Vorgenantes ist Basis der Philosophie der südafrikanischen
Firmen, hohe Qualitätsnormen kostengünstig zu erreichen
und zu halten, um international wettbewerbsfähig zu sein.
In the words of to Jim Myers, president of the American Chamber
of Commerce in South Africa: "The sophisticated business
environment of South Africa provides a powerful strategic export
and manufacturing platform for achieving global competitive advantage,
cost reductions and new market access."
Große Elektronikmultis wie GE, Acer, Cisco Systems, Flextronics
development, und Microsoft sowie die automotive Industrie durch
BMW, Mercedes, Volkswagen, Bosch und Toyota verlangen diesen
hohen Qualitätsstandard. Die Investitionen und weiteres
Investieren dieser Firmen in hohen Beträgen ist ein Indiz
in das Vertrauen der südafrikanischen Handarbeit sowie Technologiefähigkeit.
Modernste PC- und ML-Produzenten sind etabliert, alle gossen
BT-Distributoren wie EBV, Arrow, Avnet etc. sind ansässig.
Zusammengefasst bietet Südafrika weitere markante Vorteile
gegenüber dem asiatischen Raum
- gesetzlich und intellektuelle Umsetzung des Copyright Rechts
- gleiche Zeitzonen – real time
Kommunikation
- kurze Reisezeiten durch direkte Übernachtflüge
in maximal 12 Stunden von Frankfurt, München, Amsterdam
nach Kapstadt
- Keine Sprachschwierigkeiten durch Business Englisch
- Exzellente bereits existieren Geschäftsbeziehungen mit
großen deutschen Firmen
- gleiche Kultur und Verständnis
Ein weiteres positives Indiz ist der
internationale Bankverkehr sowie das Schulwesen mit einer Anzahl
von Weltklasse Universitäten.
Wenn diese intellektuellen Möglichkeiten mit Kosten effektiver
Arbeit verbunden werden ist Südafrika ein überaus gut
konkurrierender globaler Hersteller. Die geographische Lage erlaubt
kostengünstiger Anbindung an neue Märkte für Europa,
speziell Deutschland.
Diese globalen Verbindungswege, gebündelt mit moderner
real time Kommunikation und kostengünstigen Weltmarktpreise
zeigen klar ein interessante neue Alternative zur Lohnfertigung
in fernen Ländern. |